Kerstin Szymkowiak an der Hauptschule (2010)

Olympia-Silbermedaillengewinnerin Kerstin Szymkowiak ist derzeit eine gefragte Person. Nach diversen Empfängen besuchte die 32-jährige Skeleton-Sportlerin vor Ostern die Schulen der Umgebung - das Gymnasium Maria Königin, die Grundschule Welschen Ennest und die Hauptschule Kirchhundem.
Mitzuteilen hatte die Marmeckerin so allerhand, während sie in der großen Pause in einer Filmpräsentation ihren Sport erklärte.

 

 

Ihre wichtigste Botschaft an die Schüler: Anstrengen rentiert sich. Im Sport wie im sonstigen Leben. „Dieser Moment, der ist so phänomenal, dafür lohnt es sich jahrelang zu trainieren und zu arbeiten“, schilderte sie auf Nachfrage eines Schülers ihre Gefühle bei der Siegerehrung in Kanada. Kerstin Szymkowiak ermunterte die Schüler immer wieder, ihre eigenen Ziele hartnäckig zu verfolgen.
Auch die 32-Jährige hat mal klein angefangen, bei den Leichtathletik-Kindern des TV Kirchhundem. An Stätten übrigens, welche die Hauptschüler selbst bestens kennen. „Mit fünf Jahren habe ich hier auf diesen Anlagen angefangen, zu trainieren“, erzählte Szymkowiak und fügte vor dem Verteilen ihrer Autogrammkarten augenzwinkernd hinzu: „Da durfte ich nicht am Weitsprung teilnehmen, weil ich es nicht in die Grube geschafft habe.“
Im Anschluss besuchte Szymkowiak für eine Stunde die Klasse ihres Patenkindes Tim Hellermann (5c), wo sie Fragen rund um ihren Sport, das Leben im olympischen Dorf und zu ihrer Person im „Stühlchenkreis“ beantwortete.

 

 


Begonnen hatte ihr Besuch an der Hauptschule mit einer Sportstunde, in welcher sie mit den jeweils besten männlichen und weiblichen Schülern aller Klassen eine Übersicht über ihren Trainingsalltag gab.

 

In Ermangelung eines Eiskanals standen nach dem Aufwärmen Sprints, Sprungübungen und noch als halbwegs skeletonähnliche Spielform Mattenrutschen auf dem Programm.